• DSC02391.jpg
  • DSC02237.JPG
  • DSC02234.JPG
  • IMG_0650.JPG
  • Grasfrosch 1.jpg
  • Kleiner Fuchs.jpg
  • DSC02895.JPG
  • DSC03363.JPG
  • DSC02241.JPG
  • DSC03651.JPG
  • IMG_0836.JPG
  • Marienkäfer 1.jpg
  • DSC02850.JPG
  • IMG_1784.JPG
  • DSC02878.JPG
  • IMG_0641.JPG
  • IMG_1345.JPG
  • DSC02265.JPG
  • DSC02948.JPG
  • DSC03419.JPG
  • IMG_0178.JPG
  • DSC02778.JPG
  • Schachbrettfalter 1.jpg
  • sunrise1.jpg
  • IMG_0140 - Kopie.JPG
  • IMGP9973.jpg
  • IMG_0174.JPG
  • DSC03542.JPG
  • Zauneidechsenpaar beim Sonnenbad.jpg
  • sunrise7.jpg
  • Strasse.jpg
  • sunrise4.jpg
  • IMG_0932.JPG
  • IMG_0270.JPG
  • DSC02248.JPG
  • Mücken-Händelwurz mit Veränderlicher Krabbenspinne & fliegender Ameise 1.jpg
  • Zauneidechsenmann 2.jpg
  • DSC02692.JPG
  • sunrise6.jpg
  • Unbenannt_HDR2.jpg
  • IMG_0891.JPG
  • DSC02920.JPG
  • IMG_0759.JPG
  • IMG_0897.JPG
  • DSC02468.JPG
  • DSC02946.JPG
  • DSC03417.JPG
  • DSC02254.JPG
  • IMG_1811.JPG
  • IMG_0156 - Kopie.JPG

            Alleinstellungsmerkmal


Es gibt viele Naturlehrpfade. Dieser ist anders. Er wurde entdeckt durch die Naturbeobachtungen ortsansässiger Bürger. Festgestellt wurde eine Artenvielfalt, die besonders und sehenswürdig ist. Zu den vor allem in Südniedersachsen beheimateten Rotmilanen und verschiedenen Fledermausarten gesellen sich noch viele andere Spezies hinzu.
Für den „Interaktiven Natur- und Vogellehrpfad“ sind eine Ausschilderung mit Informationstafeln und Beobachtungspunkten, eine kleine gut zu handhabende Broschüre, eine Webseite und interaktive Zusatzinformationen über QR-Codes vorgesehen. Das Gesamtpaket bietet zudem verschiedene Einstiegslevel und Nutzungsszenarien. Angesprochen werden alle Altersgruppen. Moderne Technik, die als ständiger digitaler Begleiter unser Leben mit Informationen versorgt, soll mit eingebunden sein.
Die Website gilt als Einstiegs- und Vorinformationsmedium. Bestimmte Inhalte lassen sich dann vor Ort an den Zielpunkten über QR Codes erreichen, die nur über diesen Weg zu erhalten sind. Das können kurze Videosequenzen, Bilder und Sachinformationen sein, die im Kontext zum Standort stehen, wie z B. Flugbilder von dort zu beobachtenden Vögeln, Vogelstimmen, Beobachtungen zum Revierverhalten der Tiere, Abbildungen zur Bestimmung von dort auftretenden Pflanzen und Bäumen, Hinweise auf Pflanzengesellschaften, Wald- und Feldbewirtschaftungsformen, kulturhistorische Besonderheiten (mittelalterliche Hohlwege, Grenzbäume und -steine, Göttinger Landwehr).
Um ein Bewusstsein für die Natur zu schaffen, sollen auch junge Menschen möglichst früh angesprochen werden, einen Blick für die Natur in ihrem Nahraum zu entwickeln. Deshalb sieht dieser Natur- und Vogelerlebnispfad interaktive Elemente vor, welche über Geochaching und QR Codes eingebunden werden. Diese Codes und Caches sollen mit Hilfe der für diese Zielgruppe typischen Medien die Aufmerksamkeit lenken und dadurch auch motivieren, die Umgebung bewusst wahrzunehmen und zu erkunden.
Diese Features sind eine Ergänzung zu den klassischen Lehrtafeln und geben zusätzliche Hilfen an besonderen Beobachtungspunkten.

Der Pfad verläuft auf der Hochebene zwischen Esebeck und Barterode/Wibbecke, die ein einzigartiger Raum an den Ausläufern des Sollings und des Naturparks Münden ist. Sie wurde deshalb weitgehend unter Landschaftsschutz gestellt und gehört zum Landschaftsschutzgebiet Weserbergland - Kaufunger Wald mit dem in unmittelbarer Nähe angrenzenden FFH-Gebiet Ossenberg - Fehrenbusch und zum Landschaftsschutzgebiet Leinetal. Das besonders schützenswerte Charakteristikum der Landschaft zwischen Barterode-Wibbecke-Esebeck ist ihr Hochflächencharakter, bedingt durch die Lage auf der Dransfelder Hochebene als naturräumlicher Einheit.
Begrenzt wird die aus Gesteinen der Muschelkalkformationen aufgebaute Hochfläche im Westen von zwei ehemaligen Basaltbergen (Grefenburg mit einem Bergsee und Ossenberg), die vulkanischen Ursprungs sind und den Muschelkalk durchbrochen haben, im Osten durch eine langgezogene Schichtrippe des oberen Muschelkalks (Kuhberg) mit dem Steilabfall zum Leinetal, im Süden  und Norden durch größere Waldgebiete (Breites Holz/Ossenberg bzw. Zwölfgehren, ein Waldgebiet, das als Biosphärenreservat angesehen wird). Die zentrale Hochfläche mit ihren guten Böden wird vornehmlich ackerbaulich genutzt und ist durch Obstbaumreihen, Baumgruppen und Kleingehölze gegliedert.
Die angrenzenden Flächen werden, soweit sie nicht artenreicher Wald sind, durch z. T. halboffene Trockenrasengesellschaften geprägt und als Weiden und Wiesen genutzt oder sie sind ungenutzte Heckenareale. Die großen Acker- und Wiesenflächen stellen ein ausgezeichnetes Jagdgebiet dar für die hier beheimateten zahlreichen Milane und andere Greifvögel, wie z. B. Baumfalken, Sperber, Bussarde und Habichte.
Diese Landschaftsstruktur lässt eine Weitläufigkeit bei gleichzeitiger räumlicher Begrenztheit und Kleinteiligkeit erkennen und übt aufgrund dieser Besonderheiten einen starken Reiz auf den Betrachter aus. Wegen dieser Schönheiten und der interessanten vielfältigen Flora und Fauna ist diese Landschaft auch ein beliebtes Naherholungsgebiet.
Der Pfad orientiert sich an den bislang ausgewiesenen Wanderwegen auf der Hochebene und dem bestehenden Wegenetz. Er soll dann für „Weiterwanderer“ an bereits bestehende Weitwanderwege und Lehr-bzw. Erlebnispfade im Weser- und Leinebergland anschließen, aber auch an andere Pfade in näherer Umgebung, wie z.B. den „Kräuterpfad Wibbecke“, den „Baumpfad Adelebsen“ und den „kulturhistorischen Pfad in Esebeck“. So kann eine größere Region zukünftig erschlossen werden.
„INAVO“ als Schnittstelle (Beispiele):

„NaTour und KulTour“ wären ein weiteres Thema. Auf diesem Weg könnte z. B. auch die Wasserscheune in Erbsen eingebunden werden. „Natur als Rohstoff“ wäre ebenso ein möglicher Aspekt wie die historische Betrachtung des Basaltabbaus. In diesem Zusammenhang ist auch das Steinarbeitermuseum in Adelebsen zu nennen. Die Auswirkungen von Rohstoffabbau und Renaturierung können am Beispiel des Basaltabbaus in Adelebsen und des renaturierten Abbaugebietes der Grefenburg und des Backenberges sowie am Steinbruch zwischen Esebeck und Emmenhausen studiert werden. Auch die Möglichkeit, die Natur- und Kulturlandschaften nachhaltig zu nutzen und zu entwickeln, könnte ein Thema sein. neben der selbstständigen Erkundung der Fläche soll es zusätzliche Angebote für Kleingruppen in Form von geführten Touren zur Natur- und Landschaftsinterpretation in Begleitung erfahrener Fachkundiger geben.
Für den Erlebnispfad gilt natürlich der Grundsatz „Erleben - Beobachten - Verstehen - Schützen". Die Natur soll beobachtet, aber nicht gestört oder gar zerstört werden.
Um sicherzustellen, dass die Naturinteressierten keinen Schaden anrichten, sind im Anhang Verhaltens- und Nutzungsregeln aufgeführt.
Es soll ein saisonales jahreszeitliches Programm geben, aber auch tageszeitliche Wechsel mit Besonderheiten der Dämmerung und Nacht oder dem Tagesbeginn wird Berücksichtigung finden.

 

Mit dem „Interaktiven Natur- und Vogelerlebnispfad“ sollen folgende Kernziele erreicht werden:


•    Naturschutz stärken („lokale Arche Noah“)
•    Naturbewusstsein schaffen
•    Ökologische Zusammenhänge praktisch verdeutlichen
•    Prävention gestalten und Förderung einer gesunden Lebensführung durch Wanderungen, die zum Weitergehen motivieren "learning by going"
•    Nachhaltiger Ausbau von Freizeit und Tourismus in einer unterentwickelten Region mit hohem Entwicklungspotential
•    Einbindung von Menschen jeden Alters
•    Schaffung einer Begegnungsstätte zwischen Mensch und Natur, in der beide substantiell Raum finden.
•    Mediale Einbindung der Inhalte für Web und mobiles Endgerät als praktische Hilfe am jeweiligen Standort und als Aufmerksamkeitsverstärker.
Es soll eine regionale „Marke“ entstehen, die das Gebiet und die Region überregional hervorhebt. Neben dem Lernen steht auch das Erleben.
Dies macht das Alleinstellungsmerkmal aus

Aktuell sind 15 Gäste und keine Mitglieder online

Konzept PDF


Copyright © 2013.